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Hallen-Hälfte: "Spaß an erfolgreichem Offensivhockey"

So knapp - und vergleichsweise bescheiden - formulierte Felix Fischer, Trainer der 1. Damen der Zehlendorfer Wespen, das Ziel für die Hallensaison 2023/24. Im Vergleich zur letzten Hallensaison, in der sich die Wespendamen sowohl in der Gruppenphase wie auch im Viertelfinale gegen den Mannheimer HC sehr erfolgreich präsentierten, findet die nun laufende Hallensaison unter anderen Vorzeichen statt. Mehrere Spielerinnen, von denen die meisten die letzte Hallensaison mit gestaltet hatten, haben sich für eine Hallenpause entschieden (Kim König, Nele Lammers, Leonie Neuß, Nora Rabe), andere Spielerinnen standen aufgrund des Turnierkalenders der Danas bzw. der U21 nicht oder nur teilweise zur Verfügung (Lena Keller, Mia Montag, Charlotte Stapenhorst). Daher stand und steht für die Hallensaison im Vordergrund, Spielerinnen weiter zu entwickeln und sich in der neuen Konfiguration zurecht zu finden - am besten bei erfolgreichem Offensivhockey. 

 

Während der Erfolg nicht ausblieb (3:2 gegen ATV Leipzig, 9:4 gegen den Mariendorfer HC, 4:2 gegen TC Blau-Weiss, 3:2 gegen TuS Lichterfelde) und man lediglich gegen den Berliner HC die Punkte liegen ließ, gestaltete sich die Sache mit dem Offensivhockey zunächst ob einer sehr von Defensiv-Hockey geprägten Ost-Gruppe gar nicht mal so einfach. Vor allem zu Hause gegen Leipzig und TuS Lichterfelde aber auch auswärts gegen den TC Blau-Weiss taten sich die Damen zunächst schwer, aber durchaus mit positiver Lernkurve. So vermochten die Damen gegen würfelnde Blau-Weiss-Damen einen 0:2 Rückstand aufzuholen (mit Toren von Alina Jäger (2), Uma Käding und Celine Kober). Zumindest gefühlt deutlich knapper verlief das Spiel gegen TuS Lichterfelde am letzten Samstag. Hier passten sich die Wespendamen taktisch an die Gegnerinnen an und ließen, abgesehen von zwei - sogleich von einer starken Hannah Lämmel bestraften - Fehlern kaum Nennenswertes zu, konnten aber aus 18 Schüssen und fünf Ecken nicht mehr als zwei Treffer auf die Anzeigetafel bringen (Lena Keller, Alina Jäger). Wenige Sekunden vor Abpfiff vermochte Friederike Seifert dann allerdings einen Ball am Lichterfelder Schusskreisrand abzufangen und netzte nervenstark und sehenswert zum Sieg ein.  

 

Aufgrund des sehr gestrafften Bundesliga-Zeitplans begann sogleich am vergangenen Sonntag die Rückrunde. Für die Wespendamen stand ein Auswärtsspiel beim ATV Leipzig auf dem Programm, bei dem an die positiven Entwicklungen der Hinrunde angeknüpft werden konnte. Zur Halbzeit stand es bereits 5:1 (Alina Jäger, Lena Keller [2], Carlotta Hütwohl, Friederike Seifert). In einer fahrigen zweiten Halbzeit mit sich häufenden Spielunterbrechungen, für die allerdings die beiden Hockey spielenden Teams nicht verantwortlich zeichneten, fiel am Ende mit dem 6:1 durch Rieke Schulte nur noch ein weiteres Tor. Mit dem souveränen Auftritt in Leipzig gehen die Wespendamen als "Wintermeister" in die Pause. Weiter geht es am 6. Januar auswärts gegen den TuS Lichterfelde (11:00, Kiriat Bialik). Am 7. Januar begrüßen  unsere Damen das Team vom Mariendorfer HC im Wespennest (12:00). Bis dahin wünschen die 1. Damen ein geruhsames Jahresende und eine guten Rutsch in eine gesundes und glückliches neues Jahr!

 

Redaktion 1. Damen